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Unterbringung von Flüchtlingen in Rosbach

SALZ-Rosbach
Herausgegeben von in Stadtgeschehen ·
Tags: StVVBMFlüchtlinge
Wenn Bürgermeister Alber behauptet, alle seien gegen sein Konzept, dann ist das so nicht richtig.
Die Wählergruppe Soziale Alternative Lebenswerte Zukunft - kurz SALZ - befürwortet ausdrücklich die Unterbringung von Flüchtlingen in kleinen, dezentralen Einheiten. Wer die Integration von Flüchtlingen fördern und ermöglichen will kann nur dafür sein, dass diese Menschen so nah wie nur irgendmöglich an die Bevölkerung heran kommen. Viele Rosbacher werden sich noch gut an die ersten Gastarbeiter erinnern können, die nach Rosbach kamen. "Die meisten von ihnen, ich würde sagen, fast alle, lebten mitten unter uns und haben sich nahtlos in unsere Gemeinschaft eingefügt. Sie waren mit uns gemeinsam in Sportvereinen und begrüßen mich heute noch, nach über 50 Jahren, mit meinem Vornamen" so der SALZ-Vorsitzende Klaus Jacobi. "Je zentralisierter Flüchtlinge untergebracht werden, desto schwerer wird Integration und man würde nur Kräften in die Hände spielen, die niemand wollen kann" meint auch Michael Hentschker, Vorstandsmitglied und Spitzenkandidat für die Kommunalwahl.
Wie viele Flüchtlinge in angemieteten oder gekauften Wohnungen und Häusern untergebracht werden können und für wie viele Personen Neubauten noch erforderlich sind, weiß leider bisher nur Bürgermeister Alber alleine. Eine offene und öffentliche Diskussion über die Eignung verschiedener Grundstücke für Neubauten ist leider, Stand heute, nicht erkennbar.
In Rosbach gibt es ein großes Engagement der Bevölkerung. Dies zu erhalten setzt aber Offenheit und Bürgerbeteiligung und keine starrköpfigen Alleingänge voraus.
Was wir aber in den letzten Wochen in Rosbach erleben, muss eher als eine Tragödie bezeichnet werden. Ein grundsätzlich gutes Konzept wird in einer Art und Weise präsentiert, die leider nicht zu einer größeren Akzeptanz dieser Menschen und der für sie notwendigen Neubauten führen wird.




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