Einsame Eiche - Soziale Alternative Lebenswerte Zukunft blogt... - SALZ-Rosbach

Direkt zum Seiteninhalt

Einsame Eiche

SALZ-Rosbach
Herausgegeben von in Stadtgeschehen ·
Tags: StVVBM
Eine Antwort auf einen Artikel in der Wetterauer Zeitung: "Einsame Eiche"...

Erneut und zum wiederholten Male wundert sich Herr Bürgermeister Alber und zeigt sein Unverständnis gegenüber der Kritik von Bürgern. SALZ-Vorsitzender Klaus Jacobi, selbst seit nunmehr 5 Jahren im Rosbacher Wald in Sachen Brennholz unterwegs, zeigt sich mehr als erstaunt über die Behauptung des Bürgermeisters, die Stadt habe die Interessenten frühzeitig darauf hingewiesen, dass man sich auch Brennholz bei der Rodungsfirma besorgen könne. „Weder bei Antragstellung noch bei der Zuteilung hat man davon etwas verlauten lassen. Auch in den Rosbacher Nachrichten habe ich darüber nichts gelesen.Für mich wäre es wesentlich einfacher gewesen, da das Rodungsgebiet praktisch direkt vor meiner Haustür liegt“ so der SALZ-Vorsitzende. An Arroganz gegenüber den Bürgern ist deshalb die Aussage „man würde im Nachhinein meckern“ kaum noch zu überbieten.
Dass Herr Schön von der Wählergruppe Stimme Rosbach-Rodheim über die Möglichkeit des Brennholzerwerbs direkt von der Rodungsfirma unterrichtet war, könnte auf seine besondere Nähe zum Bürgermeister zurückzuführen sein.
Verschiedenen Presseberichten war ja zu entnehmen, dass bei der Gründung der neuen Wählergruppe auch Herr Alber anwesend war.
Der Vorstand von SALZ möchte dies zum Anlass nehmen, den Bürgermeister vorsorglich auf seine Neutralitätspflicht hinzuweisen. Wenn auch das bisherige Verhalten von Herrn Alber im Zusammenhang mit der Gründung von Stimme Rosbach-Rodheim und der darauf folgenden Aufstellung der Kandidatenliste nicht zwingend als Verstoß gegen diese Pflicht zu werten ist, so entbehren der gesamte Sachverhalt und Verlauf nicht einer gewissen „pikanten Note“.
"Aufgabe des Stadtparlaments ist die Vertretung der Bürger und nicht die bedingungslose Mehrheitsbeschaffung für Pläne des Bürgermeisters" betont Michael Hentschker, Vorstandsmitglied von SALZ und Kandidat für die Kommunalwahl. Dass der Bürgermeister sich nun auf die Suche nach neuen Mehrheiten begeben muss, ist möglicherweise seinem eigenen Verhalten zuzuschreiben. Die jüngsten Äußerungen lassen zumindest darauf schließen. "Der Bürgermeister hat den Bezug zum Großteil der Rosbacher Bürger anscheinend völlig verloren. Sein Gebaren ist mit Gutsherrenart noch milde umschrieben" kritisiert auch Helge Welker, langjähriges Mitglied des Stadtparlaments und Schatzmeister von SALZ, und fügt hinzu: "Wenn sich schon diejenigen von ihm distanzieren, die ihn fast drei Jahre unterstützt haben, dann spricht das für sich". SALZ kritisiert ganz allgemein die mangelhafte Information und die Alleingänge des Bürgermeisters. Stadtverordnetenversammlung und Verwaltung sehen wir in erster Linie als Interessenvertretung der Bürger. Ohne wechselseitigen Dialog zwischen allen Beteiligten schon im Vorfeld anstehender Entscheidungen kann eine vernünftige Kommunalpolitik nicht funktionieren. Wer in Rosbach als Bürgermeister bestehen will, der muß die Menschen informieren und mit einbeziehen. Diesbezüglich herrscht aber derzeit ganz allgemein ein erhebliches Defizit. Sollte Herr Alber seinen Regierungsstil in der bisherigen Art und Weise fortsetzen, so ist zu befürchten, dass er schon in kurzer Zeit erneut sehr einsam und verlassen dasteht. So einsam wie die Eiche in der Sang.


Kein Kommentar


Zurück zum Seiteninhalt